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Healthy Habits

Die Artikel des Blogs HealthyHabits.de, eingesprochen von Jasmin Schindler und Patrick Hundt.
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Apr 30, 2016

Wir machen komische Sachen, wenn unser Selbstwertgefühl gering ist: Zum Beispiel tragen wir Bauch-Beine-Po-weg-Hosen, verstellen unsere Stimme oder machen uns über andere lustig, um von uns selbst abzulenken. Wir sagen Ja, wenn wir Nein meinen, nehmen Kritik persönlich und fühlen uns schnell angegriffen. Wir sehnen uns nach Lob, bringen es aber selbst kaum über die Lippen. Unsere Stärken vernachlässigen wir, doch unsere Makel können wir im Schlaf aufzählen. Macht uns jemand ein Kompliment, streiten wir es ab. Wir stürzen uns in Beziehungen mit Menschen, obwohl unser Bauchgefühl bestenfalls durchwachsen ist. Wir bleiben bei ihnen, auch wenn sie uns schlecht behandeln. Oder wir glauben gar nicht erst daran, liebenswert zu sein und jemals das Interesse einer Person dauerhaft zu verdienen.

Mit einem geringen Selbstwertgefühl sind wir unser eigener bester Feind. Wenn es schlecht läuft, führen wir Krieg – gegen uns selbst und andere.

Laut dem Psychologen Nathaniel Branden sind nahezu alle unsere Probleme auf ein geringes Selbstwertgefühl zurückzuführen. Trotzdem ist das Thema unterrepräsentiert. Kaum jemand redet oder schreibt darüber. Wer gibt schon gern zu, dass er nicht die beste Meinung von sich selbst hat? Bis auf ein paar für Suchmaschinen geschriebene Texte und den üblichen „schnellen Tricks“ aus Frauenzeitschriften hat das Internet diesbezüglich wenig zu bieten.

Patrick und ich gehören zu den Menschen mit ausbaufähigem Selbstwertgefühl. Gleichzeitig sind wir abgeturnt von inspirierenden Sprüchen auf malerischen Sonnenuntergangsfotos, Affirmationen und „Liebe dich selbst!“. In unseren Augen brauchen wir mehr ehrliche Texte mit fundiertem Hintergrund, wie ihn Nathaniel Branden bietet. Sein Buch „Die 6 Säulen des Selbstwertgefühls“ hat einen meiner engsten Vertrauten zu tiefgründigen Veränderungen in seinem Leben veranlasst. Als wir darüber sprachen, begann ich die Tragweite des Themas zu erahnen. Brandens Buch "How to raise your self-esteem" hat mich daraufhin im positiven Sinne erschüttert und zu diesem Artikel motiviert.

Du erfährst im Folgenden, was Selbstwertgefühl ist, was wir für ein besseres Selbstwertgefühl tun können, und welchen Hindernissen du begegnen wirst. Du wirst überrascht sein, was alles zu diesem Thema dazugehört.

http://www.healthyhabits.de/selbstwertgefuehl

Apr 27, 2016

Schlank und gesund sein zu wollen, ist die eine Sache. Im Alltag aber auch so zu leben, eine ganz andere. Es ist schwer, sich gesund zu ernähren. Viel schwerer, als die nächste Tüte Pommes mit Ketchup und Mayo zu vertilgen. Am liebsten hätten wir beides: den gesunden Körper – aber auch das Fast Food, die Limonade und den Kuchen. Deshalb suchen viele Menschen nach gesunden Lösungen, bei denen sie ihre Ernährung nicht umstellen müssen.

Dabei handelt es sich teilweise um längst überholte Glaubenssätze, an denen sie noch festhalten. Manchmal vertrauen sie in den neuesten Trend, der es nun richten soll, nachdem alles andere nicht funktioniert hat. Dann wieder ersetzen sie ein ungesundes Lebensmittel durch ein anderes, das vermeintlich besser sei. Und ganz häufig kaufen sie einfach die Produkte, die findige Unternehmen ins Supermarktregal stellen. So als könnte man das Gemüse auf dem Teller einfach durch ein Diät-Pulver ersetzen.

All diese Lösungen haben eines gemeinsam: Sie sind Alibis. Sie vertreiben das schlechte Gewissen, aber haben nichts mit gesunder Ernährung zu tun. Sie gaukeln dir vor, dass du weiter so leben kannst wie bisher, und trotzdem schlank bleibst. Ich möchte dir nun sieben solcher Alibis vorstellen.

Der vollständige Text im Blog: http://www.healthyhabits.de/ernaehrung-alibis/ 

Apr 19, 2016

In einer Zeit, da jeder einen Blog schreiben, Bücher veröffentlichen und seinen eigenen Videokanal betreiben kann, sprießen Experten zu allen denkbaren Themen wie Pilze aus dem Boden. Das ist einerseits gut, weil man nicht mehr die Erlaubnis von Verlagen, Zeitungen und Fernsehsendern braucht, wenn man etwas zu sagen hat. Diese Gatekeeper verlieren ihre Relevanz. Für den Konsumenten hingegen ist es schwerer geworden, die Qualität einer Information zu bewerten. Er kann sich nicht darauf verlassen, dass jemand für ihn die Spreu vom Weizen trennt.

Aber um ehrlich zu sein, konnte man sich darauf noch nie verlassen, denn auch in den alten Medien ist die Expertensituation nicht spürbar besser. Im Radio und Fernsehen werden immer wieder Experten zu Rat gezogen, die bei drei nicht auf dem Baum waren. Doch selbst renommierte Autoren, Wissenschaftler und Ärzte haben nicht immer Recht. Sie liegen auch mal daneben oder widersprechen sich gegenseitig.

Je mehr Expertenwissen ich in Büchern, im Fernsehen und im Internet aufsauge, desto skeptischer werde ich. Ich hinterfrage sie zunehmend, denn es gibt einige Gründe, keinem Experten zu trauen.

Der vollständige Text im Blog: http://www.healthyhabits.de/experten/

Apr 13, 2016

Hast du schon einmal versucht, eine schlechte Gewohnheit abzulegen, bist aber immer wieder rückfällig geworden? Damit bist du nicht allein. Jeder von uns versucht doch, sich gesünder zu ernähren, mehr zu bewegen, sparsamer zu sein oder seine Zeit sinnvoller einzusetzen. Nur klappt es häufig nicht.

Eine Ursache für die vielen Rückschläge liegt in unserem Umfeld: Wo wir leben, mit welchen Menschen wir zusammenwohnen, was im Kühlschrank liegt, wie wir arbeiten oder was unsere Freunde tun. Wir handeln lange nicht so selbstbestimmt, wie wir gern glauben mögen. Unsere Umgebung beeinflusst unser Verhalten – ob wir wollen oder nicht.

Wenn wir regelmäßig einer schlechten Gewohnheit nachgehen, liegt es häufig daran, dass wir unser Umfeld darauf ausgerichtet haben. Wir setzen uns immer wieder genau der Versuchung aus, der wir eigentlich widerstehen wollen. Unsere Willenskraft reicht dann nicht aus, um standhaft zu bleiben, denn einer Sache kannst du dir sicher sein: Jeder Verlockung, die uns zur Verfügung steht, werden wir uns früher oder später ergeben.

Der vollständige Text im Blog: http://www.healthyhabits.de/umfeld-gewohnheiten/

Apr 6, 2016

Ich spreche häufig mit Menschen, die mit ihrem Berufsleben unzufrieden sind, aber alle aus demselben Grund nichts an ihrer Situation ändern können: Ein Freund von mir ist selbständig, arbeitet jedoch sehr viel. Er müsste sein Arbeitspensum reduzieren, aber würde dann weniger verdienen. Ein weiterer Freund verdient ebenfalls gut, ist aber in seinem eigenen Unternehmen gefangen. Er würde gern aussteigen, aber dann fiele sein Einkommen weg. Jemand anderes arbeitet sich in einem Konzern seit mehr als 10 Jahren nach oben, fühlt sich nun ausgebrannt und möchte alles anders machen, aber ist aufs nächste Gehalt angewiesen.

Alle drei – und auch viele unserer Leser – möchten sich beruflich verändern. Sie wollen aber nicht nur einen Job gegen den nächsten eintauschen, sondern unabhängiger werden. Geld spielt dabei nicht die größte Rolle. Es wäre in Ordnung, (vorübergehend) weniger zu verdienen, wenn sie sich dafür etwas aufbauen können, das ihnen mehr Freiheit gibt. Doch genau das können sie sich nicht leisten. Trotz beruflichen Erfolgs ist am Ende des Monats vom Geld nichts mehr übrig. Manchmal sogar weniger als das.

 

Der vollständige Text im Blog: www.healthyhabits.de/sparen/

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